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Vitamin K – lebenswichtiger Vitalstoff für den Menschen

Vitamin K gehört zu den wichtigsten Vitaminen im menschlichen Körper. Dieser Beitrag klärt dich über seine Wirkung, das natürliche Vorkommen, die empfohlene Dosis und die Ursache von Mangelerscheinungen, auf!

Vitamin K: Unterscheidung

Vitamin K ist der Oberbegriff für zwei natürlich vorkommende Arten des Vitamins. Das K im Namen steht dabei für "Koagulation" - den Fachbegriff für den Vorgang der Gerinnung von Blut. Diese Wirkung des Vitamins wurde von dem Dänen Henrik Dam und dem Amerikaner Edward Adelbert Doisy erkannt, die 1943 den Nobelpreis für ihre Entdeckung erhielten.
Lange Zeit hielt man Vitamin K1 und K2 für verschiedene Formen desselben Vitamins. Mittlerweile ist bekannt, dass die Bedeutung für die Gerinnung nur auf das Vitamin K1 zutrifft, Vitamin K2 hat hingegen eine Funktion für den Knochenerhalt.
Auch im Vorkommen unterscheiden sich beide: Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern von Grünpflanzen vor, wo es an der Photosynthese beteiligt ist. Der Mensch nimmt Vitamin K1 nur über die Nahrung auf. Im Organismus wird es dann in Vitamin K2 umgewandelt.
Neben Vitamin K1 und K2 gibt es auch das Vitamin K3 - Menadion. Dabei handelt es sich um ein synthetisch erzeugtes Vitamin, das heute nicht mehr eingesetzt wird. Es hat keine Auswirkung auf die Blutgerinnung und ist in grösseren Dosen sogar giftig.

Wie wirkt Vitamin K im Körper?

Die beiden K-Vitamine unterscheiden sich nicht nur im natürlichen Vorkommen, sondern auch in ihrer Funktion für den menschlichen Organismus stark:
Vitamin K1 - die chemische Bezeichnung lautet Phyllochinon - trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. Dabei kann es die Gerinnung sowohl stärken als auch behindern. In der Leber ist es an der Herstellung verschiedener Blutgerinnungsfaktoren beteiligt.
Vitamin K2 - die chemische Bezeichnung ist Menachinon - trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Hier hat es wahrscheinlich eine entscheidende Funktion beim Knochenstoffwechsel und der Knochenmineralisation - auch Carboxylase genannt, indem es die Wirksamkeit des dafür wichtigen Proteins Osteocalcin beeinflusst.

In welchen Nahrungsmitteln kommt Vitamin K natürlich vor?

Vitamin K1 ist an der Photosynthese von Pflanzen beteiligt und kommt daher in vielen Blattgemüsen vor. Die Bezeichnung „Phyllochinon“ ist von dem griechischen Wort "Phyllos" für "Blatt" abgeleitet, das auch in "Chlorophyll" - Blattgrün - enthalten ist. Besonders viel enthalten Grünkohl sowie andere Kohlarten, Spinat, Portulak und Brunnenkresse, aber auch Traubenkernöl. Vitamin K2 ist hauptsächlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs enthalten: beispielsweise in Eigelb, Innereien (besonders Leber), Butter und Käse. In pflanzlicher Nahrung ist es nur in Gemüse enthalten, das fermentiert wurde: frisches Sauerkraut und besonders das japanische Natto, welches aus Sojabohnen hergestellt wird und die Form MK7 - auch als Menaquinon-7 bezeichnet - enthält. Veganer können daher ihren Bedarf darüber bzw. über Nahrungsergänzungsmittel decken, die Natto-Extrakt enthalten.
Vitamin K2 wird auch von Mikroorganismen im Körper gebildet – und zwar von den Bakterien der Darmflora, die es aus Vitamin K1 bilden. Es kann auch direkt über die Darmzellen aufgenommen werden.

Das Vitamin ist weder sauerstoff- noch hitzeempfindlich – es verliert daher auch beim Kochen kaum von seiner Wirkung. Allerdings reagiert es auf UV-Licht. Daher sollte man Lebensmittel am besten lichtgeschützt lagern.
Da es fettlöslich ist, wird die Aufnahme durch den Körper verbessert, wenn man das Gemüse in Pflanzenöl dünstet. An der Resorption ist auch die Gallensäure entscheidend beteiligt.

Täglich empfohlene Dosis

Die empfohlene tägliche Dosis hängt von Geschlecht, Alter und Gesundheit bzw. der körperlichen Belastung ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE gibt hier diese Empfehlungen.
Während der Wert bei Kindern vom ersten bis zum fünfzehnten Lebensjahr kontinuierlich von 4 mg auf 50 mg steigt, wird zwischen dem fünfzehnten und dem neunzehnten Lebensjahr für Mädchen ein Wert von 60 mg angegeben, und für Jungen 70 mg. Für erwachsene Frauen und Männer werden 60 mg bzw. 70 mg empfohlen, darüber hinaus 65 mg bzw. 80 mg.
Bei Sportlern hängt der Bedarf von der Stärke der körperlichen Belastung ab - bei Leistungssportlern können das bis zu 200 mg sein.
Für Schwangere und Stillende gelten keine höheren Werte, für die bessere Versorgung eines Kindes wird aber empfohlen, dem Körper mehr Vitamin K zuzuführen.

Ursachen eines Mangels

Bei Neugeborenen und Säuglingen kann ein Vitamin-K-Mangel ernährungsbedingt auftreten, weil die Muttermilch nur wenig davon enthält. Sobald sie andere Nahrung aufnehmen, können sie ihren Bedarf selbst decken.
Bei Erwachsenen kann ein Vitamin K-Mangel generell bei einer fettarmen Diät auftreten, da das Vitamin Fett benötigt, um im Organismus transportiert zu werden. Im Weiteren ist hier zwischen beiden K-Vitaminen zu unterscheiden: Während eine Unterversorgung mit Vitamin K1 nur selten vorkommt, kann ein Mangel an Vitamin K2 hingegen öfter auftreten. Der häufigste Grund ist eine Beeinträchtigung der Darmflora, die für die Synthese zuständig ist. Dafür können zu viel Alkohol, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, aber auch eine chronische Darmentzündung sowie die Einnahme von Antibiotika verantwortlich sein. Auch Erkrankungen der Leber oder der Gallenblase können einen Mangel zur Folge haben.
Das Fehlen des Vitamins bewirkt, dass das Calcium nicht zu den Knochen und Zähnen transportiert wird und sich stattdessen in den Blutgefässen ablagert. Dies kann wiederum zu höherem Blutdruck und Gefässverkalkung führen. Durch den Mangel an Calcium im Skelett nimmt die Knochendichte ab. Ebenso dauert die Blutgerinnung länger.

Vitamin K als Nahrungsergänzung

Die ergänzende Einnahme von Vitamin K kann gerade für Menschen, die an Osteoporose leiden oder zu Blutungen neigen sinnvoll sein. Auch bei einer veganen Lebensweise kann
die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln, die insbesondere das in pflanzlichen Lebensmitteln kaum vorkommende Vitamin K2 enthalten, einen wichtigen Beitrag zur Versorgung damit leisten. Hierbei werden meist die beiden Formen MK-4 oder MK-7 (auch Menaquinon-7 genannt) als Vitamin K2 Quelle angegeben. MK-7 ist dabei rein pflanzlichen Ursprungs und hat angeblich eine höhere Bioverfügbarkeit als MK-4, das aus tierischen Quellen stammt.

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Hinweise für die regelmässige Einnahme

Folgen einer Überdosierung oder Hypervitaminose sind für Vitamin K2 bisher nicht bekannt. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Hautreaktionen kommen. Jedoch gilt Vitamin K1 als Antagonist zu Medikamenten wie Marcumar. Grundsätzlich sollte vor der Verwendung von Vitamin K-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln der behandelnde Arzt konsultiert werden.

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